Ich-Bezogenheit und Wettbewerb fördert unser Stresslevel
Stressquellen in unserer Gesellschaft
Unsere heutige Arbeits- und Leistungsgesellschaft ist stark geprägt von Wachstum, Wettbewerb und individueller Leistungsorientierung.
Viele von uns wurden – bewusst oder unbewusst – mit folgenden Botschaften geprägt:
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Der Stärkere setzt sich durch.
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Zeige keine Schwäche.
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Du muss immer mithalten.
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Erfolg und Anerkennung entstehen durch Leistung und Vergleich.
Diese Denkweisen können uns antreiben und kurzfristig zu Leistung motivieren. Werden sie jedoch zu unserem alleinigen Maßstab, entstehen häufig Druck, Stress und eine zunehmende Entfremdung von uns selbst und anderen.
Wenn Wettbewerb das Miteinander verdrängt:
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Wenn einer gewinnt, verliert ein anderer.
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Dauerhafter Druck, Angst vor Bewertung, ständiger Vergleich und das Gefühl, gemessen zu werden, können persönliche Entwicklung und Authentizität beeinträchtigen.
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Übermäßiger Leistungsdruck kann zu Härte gegenüber uns selbst und anderen führen.
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Ein stärkerer Fokus auf individuelle Vorteile kann Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und das Wir-Gefühl schwächen.
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Isolation, Einsamkeit und ein Verlust von Zusammenhalt können dadurch begünstigt werden.
Unser gemeinsames Ziel
In unserer heutigen Berufswelt können wir diesen Einflüssen nicht immer vollständig ausweichen.
Doch Bewusstsein schafft Handlungsspielraum.
Wenn wir gesellschaftliche Muster erkennen, können wir bewusster entscheiden, wann wir uns anpassen müssen, wann wir Grenzen setzen und wann wir einen anderen Umgang mit Situationen wählen.
Unser Ziel ist es, Leistung und Entwicklung miteinander zu verbinden – ohne dabei unsere Menschlichkeit, unsere Authentizität und unser inneres Gleichgewicht zu verlieren.